Inhaltsverzeichnis
- Transponder für Restabfall- und Papiertonnen
- Technik in Sammelfahrzeugen und Systemen
- Information der Haushalte im Februar
- Montage durch Team der SAS
Transponder für Restabfall- und Papiertonnen
Rund 17.000 Hausmülltonnen und etwa 12.900 Papiertonnen erhalten einen elektronischen Transponder. Die Umsetzung erfolgt durch die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft im Auftrag der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin. Ziel ist eine eindeutige Identifikation aller Behälter. Verwechslungen und unzulässige Leerungen sollen damit ausgeschlossen werden.
Parallel werden die Sammelfahrzeuge technisch aufgerüstet. Beim Leerungsvorgang liest das Fahrzeug den Chip aus. Nur registrierte Abfallbehälter werden entleert, nicht angemeldete bleiben stehen. Das Projekt soll bis zu den Osterferien Anfang April abgeschlossen sein. Biotonnen sind nicht betroffen. Sie nutzen die Chip-Technik bereits seit etwa 10 Jahren. Vergleichbare organisatorische Abläufe sind auch aus dem Bereich Organisation und Verkehr bekannt.
Technik in Sammelfahrzeugen und Systemen
Die neue Lösung vereinfacht die Behältererfassung. Sie schafft Übersicht. Mithilfe der Transponder-Chips ist jederzeit nachvollziehbar, ob und wann ein Abfallbehälter geleert wurde. Das erklärte SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek. Das System dient ausschließlich dem Behältermanagement. Es hat keine Auswirkungen auf die Gebühren. Transparenz und Verlässlichkeit stehen im Vordergrund.
Auch die internen Abläufe profitieren. Die Leerungsdaten werden in Echtzeit in die Systeme der SAS übertragen. Das verbessert die Logistik. Die Tourenplanung wird präziser. Die Servicequalität steigt messbar.
Information der Haushalte im Februar
Für die Umrüstung sind wenige Schritte erforderlich. In der zweiten und dritten Februar-Woche erhalten alle angeschlossenen Haushalte einen Brief. Er enthält detaillierte Hinweise. Beigelegt sind Adressaufkleber. Darauf sind Standort, Abfallart und Behältergröße bereits vermerkt.
Diese Etiketten müssen bis zum genannten Termin gut sichtbar auf den Deckel geklebt werden. Zum Ausrüstungstermin sind die gekennzeichneten Behälter öffentlich zugänglich an der Grundstücksgrenze bereitzustellen. Ohne korrekte Bereitstellung ist eine Nachrüstung nicht möglich. Weitere kommunale Hinweise zu Abläufen im Stadtgebiet finden sich zobacz tutaj.
- Versand der Informationsbriefe im Februar
- Anbringen der Etiketten durch die Haushalte
- Bereitstellung der Behälter zum Termin
Montage durch Team der SAS
Ein beauftragtes Montageteam bringt Ende Februar oder Anfang März seitlich ein Behälteretikett an. Zusätzlich wird der Transponder an der Griffleiste montiert. Die Nachrüstung aller Tonnen dauert insgesamt etwa vier Wochen.
SAS-Geschäftsführer Andreas Lange sagt „Der Aufwand der Umrüstung ist minimal, der Nutzen dafür umso größer“. Nach der Montage läuft der Prozess automatisch. Im Anschluss werden Abweichungen geprüft. Dazu zählen anderes Behältervolumen, zusätzliche Tonnen oder fehlende Gefäße beim Termin.
Ab dem 1. Juni werden ausschließlich umgerüstete Restabfall- und Papierbehälter geleert. Weiterführende Informationen stellt die Stadt bereit unter https://www.schwerin.de
FAQ
Ab wann gilt die Chip-Pflicht für Mülltonnen in Schwerin?
Die Chip-Pflicht gilt ab dem 1. Juni. Ab diesem Datum werden nur noch Restabfall- und Papierbehälter geleert, die mit einem elektronischen Transponder ausgestattet sind.
Welche Mülltonnen werden mit einem Transponder ausgestattet?
Ausgestattet werden rund 17.000 Restabfalltonnen und etwa 12.900 Papiertonnen. Biotonnen sind nicht betroffen, da sie bereits seit etwa zehn Jahren über eine Chip-Technik verfügen.
Wer führt die Umrüstung der Mülltonnen durch?
Die Umrüstung erfolgt durch ein beauftragtes Montageteam der Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft im Auftrag der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin.
Was passiert mit nicht registrierten Müllbehältern?
Nicht registrierte oder nicht angemeldete Restabfall- und Papierbehälter werden ab dem 1. Juni nicht mehr geleert und bleiben bei der Abfuhr stehen.
Müssen Haushalte selbst aktiv werden?
Ja. Haushalte müssen die zugesandten Etiketten gut sichtbar auf den Deckel der jeweiligen Tonne kleben und den Behälter zum genannten Termin öffentlich zugänglich an der Grundstücksgrenze bereitstellen.
Hat das neue System Auswirkungen auf die Abfallgebühren?
Nein. Das Chip-System dient ausschließlich dem Behältermanagement und hat keine Auswirkungen auf die bisherige Gebührenerhebung.
Wie lange dauert die Nachrüstung aller Tonnen?
Die Nachrüstung aller betroffenen Mülltonnen im Stadtgebiet dauert insgesamt etwa vier Wochen.
Welche Vorteile bietet das Chip-System für die Entsorgung?
Das System ermöglicht eine eindeutige Identifikation der Behälter, eine lückenlose Dokumentation der Leerungen sowie eine optimierte Tourenplanung und verbesserte logistische Abläufe.
Quelle: NORDKURIER, SN2 WORLD