Inhaltsverzeichnis
- Warnstreik ver.di am 2. Februar
- Regelbetrieb ab 3. Februar
- Tarifanpassung ab 1. Februar
- Änderungen im Ticketangebot
Warnstreik ver.di am 2. Februar
Am 2. Februar fallen alle Fahrten von Bussen und Straßenbahnen des Nahverkehrs Schwerin vollständig aus. Grund ist ein von der Gewerkschaft ver.di angekündigter Warnstreik. Das kommunale Unternehmen informiert darüber auf seiner Internetseite. Betroffen sind sämtliche Linien im Stadtgebiet.
Pendlerinnen und Pendler planen Umwege. Schülerinnen und Schüler müssen alternative Routen nutzen. Der NVS empfiehlt ausdrücklich, andere Verkehrsmittel einzuplanen, sofern dies möglich ist. In diesem Zusammenhang rückt auch der Umstieg auf Fahrräder stärker in den Fokus, etwa mit Blick auf das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof.
Regelbetrieb ab 3. Februar
Der reguläre Fahrbetrieb soll am Dienstag, 3. Februar, ab 4 Uhr wieder aufgenommen werden. Dennoch sind einzelne Verzögerungen nicht ausgeschlossen. Fahrgäste sollen sich vor Fahrtantritt informieren.
Zur Verfügung stehen dafür
- die Website www.nahverkehr-schwerin.de
- digitale Fahrgastinformationsanzeigen DFI
Der NVS weist darauf hin, dass bei Betriebsstörungen keine Ersatzansprüche entstehen. Eine Kostenerstattung ist ausgeschlossen. Diese Regelung gilt gemäß den aktuellen Beförderungsbedingungen.
Tarifanpassung ab 1. Februar
Bereits einen Tag zuvor treten neue Preise in Kraft. Ab Sonntag, 1. Februar, gilt ein überarbeitetes Tarifsystem im Nahverkehr Schwerin. Die Anpassung betrifft mehrere Ticketarten.
Wichtige Preisänderungen im Überblick
- Einzelfahrkarte Stadtnetz von 2,50 auf 2,70 Euro
- Einzelfahrkarte Gesamtnetz von 3,70 auf 4,00 Euro
Nach Angaben des Unternehmens bewegen sich die Preise im Rahmen vergleichbarer städtischer Anbieter. Grundlage sind gestiegene Kosten. Dazu zählen Personal, Energie und Treibstoffe. Hinzu kommen Ausgaben für Wartung, Material, externe Dienstleistungen sowie Investitionen in das Schienennetz. Auch neue gesetzliche Vorgaben zu Barrierefreiheit und Klimaschutz wirken sich aus. Parallel dazu verweist das Land Mecklenburg-Vorpommern auf langfristige Maßnahmen zur Stärkung des Schienenverkehrs, mehr hier.
Geschäftsführer Thomas Schlüter erklärt „Mit diesen Maßnahmen wird ein langfristig verlässlicher Betrieb sichergestellt. Sie sind notwendig, um bestehende Entwicklungsbedarfe zu adressieren und die Infrastruktur, die Qualität sowie unser Leistungsangebot zukunftsfähig zu gestalten.“
Änderungen im Ticketangebot
Parallel zur Preisanpassung verändert der NVS sein Produktsortiment. Mehrere Karten entfallen vollständig. Hintergrund sind veränderte Nutzungsgewohnheiten durch das Deutschlandticket sowie landesgeförderte Angebote.
Nicht mehr erhältlich sind
- das Semesterticket
- die Petermännchenkarte
- die Wochenkarte
Die bisherige Familientageskarte wird ersetzt. Künftig gilt eine Gruppentageskarte für bis zu fünf Personen, unabhängig vom Familienstand. Digitale Tickets bleiben günstiger. Beim Kauf über IDA oder die NVS-App erhalten Fahrgäste weiterhin einen Preisvorteil von 10 Prozent gegenüber Papiertickets.
FAQ
Wann findet der Warnstreik im Nahverkehr Schwerin statt?
Der Warnstreik findet am 2. Februar statt. An diesem Tag fallen alle Fahrten von Bussen und Straßenbahnen im gesamten Stadtgebiet aus.
Fahren am 2. Februar Busse oder Straßenbahnen in Schwerin?
Nein. Am 2. Februar entfallen sämtliche Fahrten auf allen Straßenbahn- und Buslinien des Nahverkehrs Schwerin.
Ab wann wird der Regelbetrieb wieder aufgenommen?
Der reguläre Fahrbetrieb soll am Dienstag, 3. Februar, ab 4 Uhr morgens wieder starten. Einzelne Verzögerungen sind möglich.
Wo können sich Fahrgäste über aktuelle Informationen informieren?
Fahrgäste können sich auf der Website www.nahverkehr-schwerin.de sowie über digitale Fahrgastinformationsanzeigen DFI informieren.
Gibt es eine Erstattung bei Ausfällen oder Verspätungen?
Nein. Laut den gültigen Beförderungsbedingungen begründen Betriebsstörungen oder Unterbrechungen keine Ersatzansprüche.
Ab wann gelten die neuen Ticketpreise im Nahverkehr Schwerin?
Die neuen Ticketpreise gelten ab Sonntag, dem 1. Februar, mit Inkrafttreten des überarbeiteten Tarifsystems.
Wie hoch ist der neue Preis für eine Einzelfahrkarte?
Im Stadtnetz steigt der Preis von 2,50 auf 2,70 Euro. Im Gesamtnetz erhöht er sich von 3,70 auf 4,00 Euro.
Warum wurden die Ticketpreise angepasst?
Grund sind gestiegene Kosten für Personal, Energie, Treibstoffe, Wartung, Materialbeschaffung sowie Investitionen in Infrastruktur, Barrierefreiheit und Klimaschutz.
Welche Tickets entfallen ab Februar?
Nicht mehr angeboten werden das Semesterticket, die Petermännchenkarte sowie die Wochenkarte.
Was ersetzt die bisherige Familientageskarte?
Die Familientageskarte wird durch eine Gruppentageskarte ersetzt, die von bis zu fünf Personen unabhängig vom Familienstand genutzt werden kann.
Sind digitale Tickets weiterhin günstiger?
Ja. Digitale Tickets, die über IDA oder die NVS-App gekauft werden, bleiben zehn Prozent günstiger als entsprechende Papiertickets.
Quelle: Nordkurier, Milekcorp