Freitag, 13 November 2020 12:22

Ärztlicher Pandemierat der Bundesärztekammer konstituiert

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 Pandemierat Pandemierat

Auf Initiative der Bundesärztekammer hat sich ein ärztlicher Pandemierat aus Vertretern wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gebildet. Schwerpunkt der ersten Sitzung am 10.11.2020 war der fachliche Austausch zur aktuellen pandemischen Situation und den sich daraus ergebenden Handlungsnotwendigkeiten.

 Konkret diskutierten die Mitglieder unter anderem die Definition besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen und die Entwicklung entsprechender Schutzkonzepte, Maßnahmen zur Entlastung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie Möglichkeiten und Grenzen von Corona-Testungen symptomatischer und asymptomatischer Patienten. Weitere Schwerpunkte der Beratungen waren die Möglichkeiten der Vermeidung gesundheitlicher "Kollateraleffekte" bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sowie die grenzüberschreitende intensivmedizinische Notfallhilfe zur Versorgung von Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung.

Darüber hinaus erörterte der Pandemierat Strategien zur Forschungsförderung. Im Fokus standen dabei die Ausweitung der Obduktionen im Zusammenhang mit an Covid-19-Erkrankung Verstorbenen, die Weiterentwicklung von Diagnoseverfahren, aktuelle Therapieansätze, die Identifizierung von Risikofaktoren für die Erkrankung und den Krankheitsverlauf sowie die Intensivierung der Versorgungsforschung zur Bewertung der eingesetzten Maßnahmen.

Der ärztliche Pandemierat verständigte sich darauf, diese und weitere Themen in eigenen Arbeitsgruppen zu vertiefen und medizinische Handlungsempfehlungen für die Corona-Politik von Bund und Ländern zu entwickeln. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen sind Grundlage der Beratungen des ärztlichen Pandemierats, zu denen themenbezogen weitere Fachgesellschaften geladen werden.

An der ersten Sitzung des ärztlichen Pandemierats teilgenommen haben neben Vertretern der Bundesärztekammer und dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer:

- Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM) - Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) - Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V. (DGG) - Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie e.V. (DGHM) - Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) - Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) - Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) - Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin e.V. (DGINA) - Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) - Akkreditierte Labore in der Medizin e.V. - Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) - Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN) - Deutsche Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) - Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP) - Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP) - Deutsche Gesellschaft für Pharmakologie e.V. (DGP) - Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) - Gesellschaft für Virologie e.V. (GfV) - Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) - Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) - Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

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    FAQ: LKW GPS Tracker – Alles Wichtige auf einen Blick

    Warum braucht ein LKW einen GPS Tracker?

    Nutzfahrzeuge sind teure Wirtschaftsgüter – und ein unkontrollierter Betrieb kostet täglich Geld. Ein LKW GPS Tracker bietet gleich mehrere Vorteile gleichzeitig: Sie wissen jederzeit, wo Ihre Fahrzeuge sind, können Leerzeiten und Umwege erkennen, Kraftstoffkosten reduzieren und im Diebstahlfall sofort reagieren. Besonders für Speditions- und Logistikunternehmen ist Echtzeit-Tracking heute kein Luxus, sondern betriebliche Notwendigkeit.

    Wie funktioniert ein GPS Tracker im LKW?

    Das Gerät empfängt Satellitensignale und ermittelt die exakte Position des Fahrzeugs. Diese wird über das 4G-Mobilfunknetz an einen Server übertragen. Sie rufen die Position anschließend über eine App oder ein Web-Portal ab – mit Aktualisierungsraten von wenigen Sekunden bis zu mehreren Minuten, je nach Einstellung. Moderne Tracker speichern Positionen auch intern zwischen, wenn kurzzeitig keine Netzabdeckung besteht.

    Welche Montageoptionen gibt es für LKW GPS Tracker?

    Für Nutzfahrzeuge stehen im Wesentlichen zwei Varianten zur Verfügung:

    • Festeinbau ins Bordnetz: Das Gerät wird dauerhaft mit der Fahrzeugelektrik verbunden. Ideal für Langzeit-Flottenbetrieb – unauffällig, zuverlässig, kein Akkuproblem.
    • OBD-II-Stecker: Stecken Sie den Tracker in die Diagnosebuchse – funktioniert bei vielen modernen Lkw ohne Werkzeug und ist in Minuten einsatzbereit.

    Bei älteren Fahrzeugen ohne OBD-Schnittstelle empfiehlt sich der Festeinbau durch einen Kfz-Fachbetrieb.

    Welche Funktionen sind für LKW besonders wichtig?

    • Live-Ortung im 2-Sekunden-Takt: Echtzeit-Position auf der Karte, ideal für Disponenten.
    • Routenhistorie & Fahrtenbuch: Alle gefahrenen Strecken lückenlos aufgezeichnet – steuerlich anerkannt.
    • Geofencing: Alarm bei Verlassen oder Betreten definierter Zonen (z. B. Betriebshof, Kundenareal).
    • Fahrerzuweisung: Fahrten lassen sich einzelnen Fahrern zuordnen – wichtig für Personalauswertung und Haftungsfragen.
    • Service-Management: Wartungsintervalle und TÜV-Termine automatisch im Blick behalten.
    • Intelligente Benachrichtigungen: Push-Alerts bei Geschwindigkeitsüberschreitung, Erschütterung oder Standortabweichung.
    • Umfassende Berichte: Kilometerstände, Fahrleistungen und Verbrauchsauswertungen auf Knopfdruck.

    Wie viel kostet ein LKW GPS Tracker?

    Einstiegsgeräte für Nutzfahrzeuge sind ab ca. 50 bis 120 Euro erhältlich. Hinzu kommen monatliche Daten- und Servergebühren von typischerweise 8 bis 20 Euro pro Fahrzeug – abhängig vom Funktionsumfang und der Anzahl der Fahrzeuge. Für größere Flotten lohnen sich Rahmenverträge mit Mengenrabatten. Alternativ bieten viele Anbieter Mietlösungen an, die hohe Investitionskosten vermeiden.

    Funktioniert ein LKW GPS Tracker auch in ganz Europa?

    Ja. Aktuelle 4G-Tracker mit europäischer SIM-Karte funktionieren in allen EU-Ländern sowie in vielen Nicht-EU-Staaten wie der Schweiz, Norwegen und der Türkei. Für internationale Speditionen ist die EU-weite Abdeckung ohne Roaming-Mehrkosten ein entscheidendes Auswahlkriterium.

    Ist GPS-Tracking von LKW mit Fahrern rechtlich erlaubt?

    Grundsätzlich ja – unter bestimmten Voraussetzungen. Arbeitgeber dürfen Firmenfahrzeuge mit GPS-Trackern ausstatten, wenn die Mitarbeiter darüber informiert sind. Empfohlen wird eine schriftliche Regelung im Arbeitsvertrag oder eine Betriebsvereinbarung gemäß § 87 BetrVG. Die erhobenen Daten dürfen nur für legitime betriebliche Zwecke genutzt werden. Eine individuelle rechtliche Beratung ist ratsam, besonders bei der Erfassung von Pausenzeiten und Privatfahrten.

    Wie schützt ein GPS Tracker vor LKW-Diebstahl?

    Wird ein Fahrzeug ohne Zündung oder außerhalb der Betriebszeiten bewegt, löst der Tracker sofort einen Alarm aus – per SMS, E-Mail oder App-Push. Viele Geräte ermöglichen zusätzlich eine Fernabschaltung der Wegfahrsperre. Im Diebstahlfall kann die Polizei den genauen Standort in Echtzeit erhalten und das Fahrzeug schnell wiederfinden.

    Kann ich mehrere LKW gleichzeitig überwachen?

    Ja. Über eine zentrale Flottenmanagement-Plattform lassen sich beliebig viele Fahrzeuge in einer einzigen Oberfläche verwalten. Die Live-Karte zeigt alle Lkw gleichzeitig, Berichte können fahrzeugübergreifend ausgewertet werden und Benachrichtigungen lassen sich individuell pro Fahrzeug konfigurieren.

    Lassen sich GPS Tracker auch in Aufliegern und Anhängern einsetzen?

    Absolut. Für Auflieger ohne eigenes Bordnetz eignen sich akkubetriebene Tracker mit langer Laufzeit. Magnetische Befestigungen ermöglichen eine schnelle, werkzeuglose Montage. So behalten Sie auch den Status von Aufliegern im Blick, die wechselnd an verschiedene Zugmaschinen angehängt werden.

    Welche App-Funktionen sollte eine LKW-Tracking-Lösung mitbringen?

    Eine professionelle Lösung bietet mindestens: Live-Karte mit allen Fahrzeugen, Routenwiedergabe mit Animationsfunktion, konfigurierbares Geofencing, Fahrtenbuch-Export, Fahrerzuweisung, Servicetermin-Erinnerungen sowie umfassende Berichte zu Fahrleistung und Standzeiten. Die App sollte für iOS und Android optimiert sein und auch im Webbrowser zuverlässig laufen.

    GPS Tracker mit oder ohne Abo – was lohnt sich für LKW-Flotten?

    Abo-Modelle bieten in der Regel niedrigere Anschaffungskosten, regelmäßige Software-Updates und festen Support – ideal für Unternehmen, die langfristig planen. Modelle ohne Abo sind günstiger im Betrieb, setzen aber eine eigene SIM-Karte voraus und liefern oft weniger Funktionstiefe. Für Flotten ab drei Fahrzeugen rechnet sich ein Abo-Modell mit vollem Funktionspaket meistens schneller.


    Fazit: LKW GPS Tracker als strategisches Werkzeug

    Ein LKW GPS Tracker ist weit mehr als nur ein Ortungsgerät. Er ist das digitale Rückgrat jedes modernen Fuhrparkmanagements: Er reduziert Kraftstoffkosten, verbessert die Dispositionsqualität, schützt vor Diebstahl und liefert die Datenbasis für rechtskonforme Fahrtenbücher. Je früher ein Unternehmen auf professionelles GPS-Tracking setzt, desto schneller amortisiert sich die Investition.

    Weitere Informationen finden Sie unter https://www.ortungssystem-vom-fachmann.de

     

     
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