Dienstag, 10 November 2020 12:25

Brennendes Fett nie mit Wasser löschen Schwerste Brandverletzungen drohen

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Wenn Fett in Topf oder Pfanne brennt, lautet der erste Reflex oft: Schnell mit Wasser löschen!

 

Doch dieser Reflex ist hochriskant: Das Wasser verdampft blitzartig in dem einige hundert Grad heißen Fett und wird meterweit aus dem Behälter geschleudert. Diese Fettexplosion kann zu Wohnungsbränden und schwersten Brandverletzungen führen. "Deshalb ist Wasser zum Löschen eines Fettbrandes absolut tabu", sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion Das sichere Haus (DSH), Hamburg.

Geeignete Maßnahmen bei Fettbrand

Deckel drauf:

Wer geistesgegenwärtig den passenden (und trockenen!) Deckel auf die Pfanne legt, erstickt das Feuer. Allerdings gehört Mut dazu: Nicht jeder traut sich, dem Feuer so nah zu kommen.

Feuerlöscher Klasse F:

Ein Fettbrand-Löscher der Brandklasse F erstickt die Flammen. Auf dem Etikett üblicher Haushalts-Feuerlöscher steht, ob das Gerät zum Löschen von Fettbränden geeignet ist. Achtung: Feuerlöscher der Brandklasse A sind zum Löschen eines Fettbrandes ungeeignet, weil sie Wasser enthalten.

Zwei Feuerlöscher für zu Hause

Die DSH empfiehlt zwei Feuerlöschertypen für zu Hause: in der Küche einen handlichen Fettbrandlöscher und in der Wohnung einen größeren Schaumfeuerlöscher. Beim Kauf ist Qualität wichtig. Auf diese Details kommt es dabei an:

- Auf dem Löscher muss "DIN EN 3" aufgedruckt sein. - Jeder Feuerlöscher muss das CE-Zeichen tragen, einige tragen auch das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit. - Die Farbe ROT (RAL 3000, "Feuerwehr-Rot") ist ein Zeichen für einen zugelassenen Löscher.

Weitere Tipps zum richtigen Feuerlöscher bietet der Film "Feuerlöscher für zu Hause", herausgegeben von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der DSH. Der Feuerlöscher-Film kann hier abgerufen werden:

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