Ein markantes Wahrzeichen Schwerins, der Brunnen „Rettung aus Seenot“ auf dem Grunthalplatz, scheint heute nur noch ein Schatten seiner einstigen Pracht zu sein. Einst ein beeindruckendes Wasserspiel, das Passanten und Bewohner gleichermaßen faszinierte, wirkt das Bauwerk nunmehr zurückhaltend. Dieses künstlerische und historische Denkmal, geschaffen von Hugo Berwald, hat in seinen über 100 Jahren Bestand zahlreiche Veränderungen erlebt, darunter einen Standortwechsel und gesellschaftliche Umwälzungen.

Im Zuge der Weiterentwicklung des Industrieparks Schwerin, einem zentralen Gewerbestandort Mecklenburg - Vorpommerns, wurden zusätzliche Fördermittel in Höhe von 5,3 Millionen Euro bereitgestellt. Diese staatliche Unterstützung zielt darauf ab, bisher militärisch genutzte Flächen für die Ansiedlung neuer Unternehmen vorzubereiten. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer übergab den Förderbescheid persönlich an Oberbürgermeister Rico Badenschier. Diese Maßnahmen sollen die Attraktivität des Standorts weiter steigern und umfassen sowohl die Munitionsberäumung als auch notwendige Artenschutzprojekte.

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